Garten Eden

#linux #programming #android #online #stuff

DuckDuckGo — die wahrscheinlich beste Google-Alternative

Okay, seien wir mal ehrlich. So ziemlich jeder von uns nutzt Google zig mal täglich. Auch ich. Bis jetzt.

Warum Google?

Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass ich eine Suchmaschine finde, die es mit Google aufnehmen kann. Warum? Weil Google gut ist. Allein schon wegen seiner finanziellen Möglichkeiten hat es genug Ressourcen, um technisch top zu sein. Deswegen dachte ich – und das wurde mir nach mehreren Ausflügen zu alternativen Suchmaschinen vorerst bestätigt – dass da keiner heran kommt. Ich meine, Bing ist okay, Yahoo auch und Exalead so lala. Aber trotzdem fand ich mich nach kurzer Zeit immer wieder, wie ich das g in die Firefox-Leiste eingab, mein Suchkürzel für: Google eben.

Aaaber:

Doch dann kam dieser Blog-Post und ich probierte es aus. Die Funktionen-Übersicht überzeugt mich schon mal. Auch die Suchgeschwindigkeit. Und die netten Javascript-Effekte, wie das automatische Nachladen der nächsten Ergebnisseite, wenn man nach unten scrollt. Und dann erst die !Bangs, also die Abkürzungen für häufige Suchanfragen. So reicht ein !python print, um die offizielle Dokumentation des print-Befehls der Programmiersprache Python anzuzeigen.

Nicht zu vergessen die direkte Weiterleitung an die erste gefundene Seite, wenn ein Ausrufezeichen im Suchstring vorkommt. Und so weiter

Warum also DDG und nicht mehr Google?

Man sieht: Ich bin begeistert. Gebt euch einen Ruck, fügt DuckDuckGo zu eurem Browser hinzu und probiert es aus.

Kommentare

Dein Kommentar:






Bisher...

 
04.12.2011 06:28 Oscar alias xpenguin sagt:
@Chron2:
Enten sind doch Klasse-Vögel! Man kriegt davon die beste Soße, die es gibt!...
 
04.12.2011 06:24 Oscar alias xpenguin sagt:
Such mal mit DDG eine harmlose NN-Seite. Bei den teilweise merkwürdigen Suchergebnissen bekommt man dann das Gefühl vermittelt, man würde nach verbotenen Pornos suchen! Scheinen eben auch nur "stinknormale" Amis mit verschrobenen Moralvorstellungen zu sein...
 
16.02.2011 09:04 Chron2 sagt:
Das Enten-Logo ist doof! ;-) Ansonsten sieht es ganz nett aus. Ich bin aber technisch eher unversiert und bleib bei Google.
 
15.02.2011 00:26 Eduard Dopler sagt:
Da du mir diese Meinung schon bei ubuntuusers geschrieben hast, habe ich dir dort auch geantwortet. Deshalb zitiere ich mich hier nur kurz für meine Kommentare-Leser:
Leider sehe ich den Zwischenschritt über eine Hinweisseite als erforderlich an, wenn ich an die Wahrung meiner Distanz zu externen Links denke. Wir beide wissen, dass das Jugend(medien)schutzgesetz absolut inakzeptal ist. Trotzdem müssen wir Blogger uns deutschem Recht beugen. Ferner steht die Novelle ebendieses Gesetztes kurz bevor und -- um einmal persönlich zu werden: -- ich kann mir keinen Rechtsstreit leisten. Demnach werde ich sehr vieles dafür tun, um mich rechtlich bestmöglich abzusichern. Nach aktueller Rechtssprechung und juristischer Auffassung von großen Internetplattformen (StudiVZ, ubuntuforums etc.) scheint eine Zwischenseite für externe Links, die den Besucher auf das Verlassen des Angebotes hinweist, als eine akzeptable (wenn auch sehr nervige und von mir verhasste) Weise zum Schutze des Inhalteanbieters.

Ich verwende diese unschönen Links also sicherlich nicht, um Traffic bei mir zu erzeugen. Die Abgrenzung zwischen legalem und illegalem Inhalt ist für einige leider fließend und vor allem temporär abhängig. Sprich: Ich kann einmal eingestellte Links von kleinen Projekten nicht regelmäßig überprüfen, ob deren Domains zwischenzeitlich zum Verkauf standen und inzwischen "sonstigen" Inhalt anbieten.
Wenn jemand geniale (und juristisch fundierte) Ideen dazu hat: Ich wäre sehr dankbar.
(Auch wenn es Offtopic ist, Keba ;-) )
 
14.02.2011 23:28 Keba sagt:
Bitte, bitte mach gescheite externe Links. http://duckduckgo.com/goodies.html statt http://eduard-dopler.de/externalLink.php?url=http%3A%2F%2Fduckduckgo.com%2Fgoodies.html :)

Du verwirrst deine Feed- und Planeten-Leser nur: Warum die nun plötzlich auf einem Blog sind und nicht wie erwartet bei einer neuen Suchmaschine muss man erst mal verstehen.

So etwas erinnert stark an Warezseiten, die sich von irgendwelchen Upload-Content distanzieren wollen. Da du ja (hoffentlich) nicht vorhast, eine mehr oder weniger legale Seite zu betreiben, brauchst du sowas auch nicht.

Und nun das Killerargument: Überleg mal was passieren würde, wenn das jede Webseite so machen würde. Würde schon Spaß machen. :)
 
14.02.2011 20:19 Marco sagt:
Wenn du ein technisch orientierter Nutzer bist, ist DDG um Längen besser als Google. Es ist bis jetzt die einzige Suchmaschine bei der ich mich nicht ertappe und doch noch zur Sicherheit mal bei Google nachschaue. :)
 
14.02.2011 17:44 patrick sagt:
ich habe es mal mit Ixquick versucht, aber die Suchergebnisse von Google sind weitaus besser
 
14.02.2011 15:41 Eduard Dopler sagt:
Ja, ixquick wird auch von den DDG-Entwicklern als Alternative empfohlen, wenn es um Datenschutzaspekte geht. Wie gesagt, ich finde die zusätzlichen Optionen von DuckDuckGo sehr nützlich.
 
14.02.2011 15:35 Stephan sagt:
Ich möchte an diesem Punkt mal ixquick.com ins Rennen bringen. Die gibts schon seit 1998, verwenden auf Wunsch https, speichern keine IP-Adresse und auch sonst keine Personal Cookies. Ist ne Meta-Suchmaschine, die unter anderem auch DuckDuckGo verwendet. Ich verwends seit über einem Jahr und bin in Kombination mit OSM und Openrouteservice seither googlefrei.
 
14.02.2011 14:30 Simon sagt:
Habs eben als Standard-Suche eingestellt!
Frischer Wind kann nie schaden ;) Mal gucken wie lang ich dabei bleiben werde :P

Sieht aber bisher sehr vielversprechend aus, wenn auch sehr ungewohnt als jahrelanger Google-Nutzer.

de

Moment, lade ältere Artikel...

E-Mail (nicht öffentlich)

Homepage (optional)

Kommentar... (code-Tag erlaubt)