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USEA #6 Terminal-Größe dauerhaft speichern

Eine weitere Ubuntu-/GNOME-Standardeinstellung, die geändert werden muss, ist die Terminal-Größe, die für meinen Geschmack zu klein ausfällt.

Die Theorie

Die Syntax des GNOME-Terminals erlaubt es, beim Starten einer Instanz die gewünschten Geometrie-Einstellungen als Argument zu übergeben. Erwartet wird dabei folgende Form: BREITExHÖHE+XOFFSET+YOFFSET, wobei die Breite und Höhe in Buchstabenbreiten und -weiten interpretiert wird und die Offsets in Pixel. Meine Einstellung für ein angenehm großes Terminal sieht demnach so aus:

gnome-terminal --geometry=88x20+0+0

… für alle Terminals, bitte!

Natürlich möchte man ein solches Terminal nicht mit den genannten Werten aus einem anderen Terminal starten. Praktisch wäre es doch, wenn alle Terminals, auch die per Tastenkombination gestarteten, diese Einstellung standardmäßig und systemweit laden. Hier machen wir uns den GNOME-Dialog „Bevorzugte Anwendungen“ zu nutzen.

Terminal-Größe systemweit ändern

Trägt man hier im Reiter „System“ unter „Befehl“ unseren Befehl ein, wird jede Instanz – sofern nicht explizit anders angegeben – mit den übergebenen Werten gestartet.

Auto-Vervollständigung ausgetrickst

Ein kleines Detail gibt es noch zu beachten. Seit Ubuntu 10.10 Maverick deaktiviert der Dialog automatisch die Eingabefelder und ändert die Auswahlbox, sobald das Wort gnome-terminal eingegeben wurde. Austricksen lässt sich das ganze, wenn man zuerst den Rest eingibt und am Ende das magische Wort.

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