Garten Eden

#linux #programming #android #online #stuff

Ubuntu bald eine Rolling-Release-Distribution?

Der vor allem auf Grafik-Neuigkeiten spezialisierte Online-Dienst Phoronix interpretiert aktuelle Aussagen Mark Shuttleworths dahingehend, dass sich Ubuntu in eine Rolling-Release-Distribution wandelt.

Rollende Befreiung?

Rolling Release heißt dabei im IT-Umfeld, dass eine Anwendung (hier: Ubuntu) nicht an zuvor festgelegten Terminen erscheint und Updates für mitgelieferte Komponenten enthält, sondern ohne festen Takt, also quasi täglich, neue Versionen veröffentlicht.

Dies bedeutet zweierlei für den Endkunden: Einerseits erhalten wir stets die neusten Versionen unserer Programme (auch sog. major releases, also große Updates). Andererseits haben feste Update-Zyklen durchaus ihre Daseinsberechtigung. Administratoren können damit besser planen, wann sie welche Komponenten aktualisieren und dadurch die Risiken von z. B. inkonsistenten Systemen besser beherrschen. Auch der Vergleich von Systemzuständen ist leichter abzuschätzen.

Ob nun die negativen oder positiven Eigenschaften dieses Paradigmen­wechsels überwiegen, mag jeder selbst entscheiden. Auch ich bin mir noch nicht ganz sicher, welche Meinung ich letztendlich vertreten werde. Ein Wegfall des Zwangs, Anwendungen mit neuen Features selbst kompilieren zu müssen, PPAs zu verwenden oder sechs Monate auf eine neue Ubuntu-Version warten zu müssen, hat aber durchaus seinen Reiz.

Kommentare

Dein Kommentar:






Bisher...

...keine Kommentare.

de

Moment, lade ältere Artikel...

E-Mail (nicht öffentlich)

Homepage (optional)

Kommentar... (code-Tag erlaubt)